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Vorwort des Trägers

                Pfarrer Matthias Zaiss

 

Dass bereits den Kleinsten, den Kindern, das Augenmerkeiner Gemeinde gilt, macht uns die Geschichte der Kindersegnung in Markus 10.13-16 deutlich. Neben Ausländern, Aussätzigen und Frauen nimmt Jesus ohne Vorbehalte auch Kinder an. Dabei stellt er die „traditionellen Ordnungen auf den Kopf.“ (M.Käßmann).Jesus stellt Kinder in den Mittelpunkt und weist ihnen eine Vorbildfunktion zu: „Wir alle sollen“.... auch das „Reich Gottes“ wie ein Kind wahrnehmen und empfangen“. Kinder haben demnach einen Ehrenplatz in der Gesellschaft. Sie werden als Subjekte von Theologie vorgestellt, während in vielen Überlegungen Erwachsener Kinder Objekt des Handelns und Denkens sind. Das Kind wird ernst genommen. Darum geht es auch im Gemeindekonzept der ev. Kirchengemeinde Altlußheim.

Die Kinder sollen es nicht nur hören, sondern auch in der Gemeinde und darum auch in den Kindertagesstätten spüren, dass Gott sie ohne Vorbehalte annimmt und liebt und sie darum willkommen sind. Grundlegende religiöse Erziehung und die Integration der Kinder und deren Familien in das Beziehungsgeflecht Gemeinde beginnt schon im Kindesalter. Die Kindertagesstätten Sonnenschein wird darum, wie der Kindergarten Regenbogen, als eine Einrichtung gesehen werden, die innerhalb der Gemeinde den Erziehungsauftrag der Familie nicht ersetzt, sondern ergänzt. Dazu gehört auch, dass die Kinder das Angebot „einer christlichen Lebensorientierung erfahren“ (Hartmut Rupp). Dies wird in Gottesdiensten im Jahreslauf, wie auch in der religiösen Unterweisung, die zur Zeit der Pfarrer wahrnimmt zusammen mit den Erziehenden deutlich.

Mit diesem Anbgebot soll eine „Beheimatung der Kinder im christlichen Glauben“ wie es im Letfaden „Profil“ des Diakonischn Werkes beschrieben ist, als Ziel angestrebt werden. Denn Kinder haben in unserer Gesellschaft ein Recht auf Religion. Es geht dabei um ein „vertraut werden mit biblisch - christlicher Sprach – und Vorstellungswelt.... Darin eingeschlossen ist das Kennenlernen von zentralen Elementen der christlich – abendländischen Kultur und die Vermittlung ihrer Wertvorstellungen wie Nächstenliebe, Verantwortung, Respekt, Achtsamkeit, Verlässlichkeit, Vergebung und Versöhnung. Wichtig ist, dass das Kind zur Lebenstüchtigkeit, sowie zur Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit erzogen wird“ (Hartmut Rupp).

Ebenso ist es unsere Aufgabe Kinder im Glauben sprachfähig werden zu lassen. Sie sollen die Möglichkeit haben, sich mit Glaubensfragen auseinandersetzen zu können. Dazu gewährt auch die Kindertagesstätte Sonnenschein Raum im Rahmen ihres Erziehungsauftrags. So gehört die religiöse Unterweisung zum Erziehungsauftrag der Erzieherinnen vor Ort. Darum ist im Beziehungsgeflecht innerhalb der Gemeinde auch die religiöse Unterweisung unserer beiden Kindertagesstätten zu finden. Sie ist integraler Bestandteil der Gemeindearbeit vor Ort.

Die vorliegende Konzeption gibt einen Einblick in die umfassende Arbeit der Kindertagesstätte Sonnenschein der Evangelischen Kirchengemeinde Altlußheim.

Dazu gehört neben der Einbindung in die Gemeinde auch die Zusammenarbeit des Trägers vor Ort und der Einrichtung, wie die Zusammenarbeit von Eltern, Erzieherinnen und Träger vor Ort. Dazu gehört ebenfalls die Vernetzung zu anderen Institutionen im Stadtteil. Nur so kann ein Gesamtkonzept entstehen wie es in der vorliegenden Konzeption erkennbar wird.

Ich wünsche im Namen des Kirchengemeinderates, sowie aller, die in die Arbeit der Kindertagesstätten mit eingebunden sind weiter, dass die Arbeit zum Wohle des Kindes gelingt und die Konzeption der Kita Sonnenschein in ihrer Gesamtheit erkennbar wird.

 

Matthias Zaiss, Pfarrer

 

 

 

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